MET Saison 2020/2021

 

 

Wir präsentieren das Programm der „Met im Kino“-Saison 2020/2021

Am 10. Oktober 2020 startet die preisgekrönte Veranstaltungsreihe in eine neue Saison. Auch 2020/2021 werden wieder zehn abwechslungsreiche Werke mit den berühmtesten Opernstars der Welt präsentiert.

10. Oktober 2020, 19 Uhr NEUPRODUKTION
Verdi AIDA (ca. 3:30)
Mit Anna Netrebko, Anita Rachvelishvili, Piotr Beczala, Ludovic Tézier
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Michael Mayer
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mit Hilfe von aufwändigen Projektionen und faszinierenden Animationen lässt Regisseur
Michael Mayer in dieser Neuproduktion seine schillernde Vision des alten Ägyptens
auferstehen. Seit ihrer Uraufführung 1871 am Opernhaus in Kairo gilt Aida als die größte
aller Opern. Die kriegerische Rahmenhandlung dient letztlich als Kulisse für eine innige
Liebesgeschichte, die ihre Protagonisten nie aus den Augen verliert.

07. November 2020, 19 Uhr
Verdi IL TROVATORE (ca. 3:00)
Mit Sonya Yoncheva, Ekaterina Semenchuk, Roberto Aronica, Quinn Kelsey
Dirigent: Michele Mariotti, Produktion: David McVicar
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Verdis Il Trovatore ist romantische Oper pur. Eine unerschöpfliche Fülle von Melodien, dazu
eine geradezu bizarre Geschichte um Bruderzwist und Leidenschaft, Schlösser, Zigeuner,
Soldaten, Klöster und Scheiterhaufen – kein Sujet der Schauerromantik fehlt. Die lebhafte
Musik begleitet eine dunkle und verstörende Geschichte, deren Mitwirkende mehr von ihren
Emotionen, als von Vernunft angetrieben werden.

12. Dezember 2020, 19 Uhr
Beethoven FIDELIO (ca. 2:45)
Mit Lise Davidsen, Golda Schultz, Brandon Jovanovich, Tomasz Konieczny, Franz-Josef Selig
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Jürgen Flimm
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
Sie darf im Beethoven-Jahr nicht fehlen: des Meisters einzige Oper! Über diese Produktion schrieb die Welt: „Eine Aufführung frei von jeglichem Pathos. Wo gemeinhin die Ketten rasseln und ausgemergelte Gestalten aus den Kellergewölben steigen, verzichtet Flimm mit Bedacht auf jedes optisch-drastische Elend. Er setzt auf Natürlichkeit und Menschlichkeit…“. Als treue Gattin Leonora kommt Shooting-Star Lise Davidsen zum Einsatz.

16. Januar 2021, 19 Uhr NEUPRODUKTION
Mozart DIE ZAUBERFLÖTE (ca. 3:30) Mit Christiane Karg, Kathryn Lewek, Stanislas de Barbeyrac, Thomas Oliemans, Stephen Milling
Dirigent: Gustavo Dudamel, Produktion: Simon McBurney
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
The Wall Street Journal schrieb über die kühne Vision des britischen Theater-Regisseurs Simon McBurney: “Die beste Produktion dieser Mozart Oper, die ich je gesehen habe.“
Eine frische Herangehensweise kennzeichnet diese Inszenierung, die mit leichtfüßigem Humor aufwartet und neue Sichtweisen aufzeigt. So sind Gustavo Dudamel, seltener Gast an der Met, und die Musiker dank des hoch gefahrenen Orchestergrabens in Aktion zu sehen.

30. Januar 2021, 19 Uhr
Gounod ROMÉO ET JULIETTE (ca. 3:15) Mit Nadine Sierra, Julie Boulianne, Stephen Costello, Laurent Naouri, Ildar Abdrazakov
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Bartlett Sher Gesungen in Französisch (mit deutschen Untertiteln)
Shakespeares Tragödie um eine junge Liebe, die zwischen zwei rivalisierende Familien gerät,
ist die schicksalshafte Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur. Sie
inspirierte Gounod zu dieser Oper - sein letzter großer Bühnenerfolg. Seine Komposition ist beispielhaft für die Musik der französischen Romantik und ihrer Tradition, die Raffinesse, Sinnlichkeit und anmutige Stimmführung über den theatralischen Effekt stellt.

27. März 2021, 18 Uhr NEUPRODUKTION
Mozart DON GIOVANNI (ca. 3:40)
Mit Peter Mattei, Ailyn Pérez, Isabel Leonard, Gerald Finley, Ben Bliss, Ryan Speedo Green
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Ivo van Hove
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mord, Liebe, Betrug, Sexsucht, Verrat, Eifersucht… das alles haben Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte in diesem Meisterwerk der Operngeschichte brillant verarbeitet. Der mit dem Tony Award ausgezeichneten Regisseur Ivo van Hove zeigt, dass die Geschichte um diesen unmoralischen, empathielosen und opportunistischen Wüstling ein universelles Drama ist, und Don Giovanni in dem Gefängnis umkommt, das er sich selber geschaffen hat.

17. April 2021, 19 Uhr NEUPRODUKTION
Heggie DEAD MAN WALKING (ca. 3:10)
Mit Latonia Moore, Joyce DiDonato, Susan Graham, Etienne Dupuis
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Ivo van Hove
Gesungen in Englisch (mit deutschen Untertiteln)
"Dead man walking" ("Toter Mann kommt") lautet der Ruf, wenn ein zum Tode Verurteilter aus seiner Zelle zum Hinrichtungsraum geführt wird. Die gleichnamige Oper, eines der meistgespielten neueren amerikanischen Werke, basiert auf dem Tatsachen-Bericht der Ordenschwester Helen Prejean. Es geht um die Auseinandersetzung mit der Todesstrafe, mit Schuld, Rache und Vergebung, aber vor allem darum, wie Liebe unser Leben bereichert und verwandelt.

24. April 2021, 18 Uhr
Strauss DIE FRAU OHNE SCHATTEN (ca. 4:45)
Mit Elza van den Heever, Nina Stemme, Evelyn Herlitzius, Klaus Florian Vogt, Michael Volle
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Produktion: Herbert Wernicke
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal: Selten haben ein Opernkomponist und ein Dichter erfolgreicher zusammengearbeitet. Ihr ambitioniertestes Projekt aber war die Frau ohne Schatten. Ein starkes, symbolisch aufgeheiztes Sittengemälde über Liebe und Ehe, das sich in einer märchenhaften Welt mehrerer Dimensionen entfaltet. Mit der Gewissheit, dass am Ende Familie und Liebe über träumerischen Illusionen stehen.

08. Mai 2021, 19 Uhr
Verdi NABUCCO (ca. 3:10)
Mit Anna Netrebko, George Gagnidze, Varduhi Abrahamyan, Najmiddin Mavlyanov
Dirigent: Marco Armiliato, Produktion: Elijah Moshinsky
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Mit Nabucco gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Die Musik und Verdi selbst standen gemeinsam für eine Welle patriotischer Inbrunst, die in der Gründung des modernen Italien gipfelte. „Va, pensiero“, der sogenannte „Gefangenenchor“, ist eines der populärsten Musikstücke der Operngeschichte. Er steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener.

22. Mai 2021, 19 Uhr
Bellini IL PIRATA (ca. 3:15)
Mit Diana Damrau, Javier Camarena, Christopher Maltman, Nicolas Testé
Dirigent: Maurizio Benini, Produktion: John Copley
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
Il pirata war Bellinis internationaler Durchbruch. Die Handlung spielt im Sizilien des 18. Jahrhunderts. Imogene ist verliebt in den Piraten Gualtiero, ein verbannter Graf. Sie wird jedoch in eine Ehe mit seinem Erzfeind gezwungen, von dem sie ein Kind bekommt. Am Ende verfällt sie dem Wahnsinn. Bellinis Musik bringt Solisten und Chöre an ihre Grenzen - das Ergebnis sind überschwängliche Melodien und ein Feuerwerk des Belcanto.


Die Längen verstehen sich inkl. Pausen
Die Angaben zu den Längen sind vorläufig!